Wallfahrtsort

Der Calvarienberg als Wallfahrtsstätte

Um die Mitte des 15. Jhs. wurde an der Stelle, an der die heutige Klosterkirche steht ein Kreuz errichtet; der Hügel der bis dahin Richtstätte war, erhielt seinen heutigen Namen.

 

     Für den Anfang des 16. Jhs. ist eine kleine Kapelle nachgewiesen. Zwischen 1625 und 1627 wurde sie durch eine größere Kirche ersetzt. Im Jahre 1630 gründeten die Franziskaner auf dem Calvarienberg ein Kloster, um die zahlreichen Pilger zu betreuen, die zu dem Kreuz wallfahrten. Sie legten 1664 den Grundstein der jetzigen Kirche; geweiht wurde sie 1678. Im Zuge der Säkularisation mussten die Franziskaner 1802 das Kloster verlassen. 1838 übernahmen die Ursulinen von Monschau Kirche und Kloster.

 

 

In der Kirche befindet sich ein Reliquiar der 1987 seliggesprochenen Blandine Merten, Ursuline von Calvarienberg. Auch hierhin pilgern jedes Jahr viele Beter von nah und fern.