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Nachruf

Am 30. Oktober 2016 starb im Krankenhaus Maria Hilf unser langjähriger Messdiener

Rudi Dauben aus Walporzheim

                  geb. 17.10.1937

Seit seinem 9. Lebensjahr war Rudi Dauben Messdiener auf dem Calvarienberg. An den Wochentagen kam er zusammen mit Bert Flohe bereits um 6.30 Uhr zum Gottesdienst, und beide „dienten“ nicht nur frühmorgens, sondern auch beim Abendsegen. Rudi Dauben gab auch dann sein Engagement nicht auf, als er den Kinderjahren entwachsen war. Jeden Sonntag nahm er seinen Altardienst wahr. Wir Schwestern feierten keine Einkleidung, keine Gelübdeablegung, kein Jubiläum ohne Rudi Dauben. Er wusste bestens Bescheid, wie die Zeremonien beim Osterfeuer abliefen, was es in den Kartagen zu beachten gab. Jede Sakristanin war sicher, dass Rudi allen außergewöhnlichen Situationen im Kirchenjahr gewachsen war.

Die erste Sakristanin, unter der er seinen Dienst begann, war Sr. Maxentia, die er später noch in Boppard auf dem Marienberg besuchte. Auch Sr. Maria Walburgis hielt er die Treue, als sie vom Calvarienberg nach Trier kam. Die letzten Jahre war er unserer Sr. Juliana eine große Stütze.

Er kannte die ganze Gemeinschaft und erkundigte sich immer wieder nach einzelnen Schwestern, wenn sie vom Berg in die Filialen versetzt worden waren.

In Rudi Dauben verlieren wir nicht nur eine zuverlässige Stütze unserer Gottesdienste, sondern auch einen überaus treuen, zufriedenen und beständigen Menschen. Wir danken ihm von Herzen für seinen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz. Möge er nun nach seiner kurzen, aber schweren Krankheit bei Gott die wahre Lebensfülle erfahren.

Für die Ursulinen vom Calvarienberg:

Sr. Maria Monheim                            Sr. Alberta König

(Generaloberin)                                               (Hausoberin)